8.4 In a restaurant - Ich bin Koch (A2 Nicos Weg)

        Niveau A2. 

8.4 Ich bin Koch

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Die Rechnung bitte!

Wie bezahlt man in einem deutschen Restaurant oder Café? Es ist üblich, die Hand zu heben. So zeigt man dem Kellner, dass man etwas möchte. Man kann auch einfach rufen: „Entschuldigung“, „Zahlen bitte!“ oder „Die Rechnung bitte!“. Heute ist es nicht mehr üblich, Kellner mit „Herr Ober“ und Kellnerinnen mit „Fräulein“ anzusprechen.

Ist das Café oder Restaurant sehr voll? Dann kann man auch zur Kasse gehen und bezahlen. Normalerweise legt man das Geld nicht ohne Kommentar auf den Tisch und geht.

War der Service sehr gut? Dann gibt man den Kellnern in Restaurants und Cafés immer ein Trinkgeld, das zwischen fünf und zehn Prozent liegt. Beim Bezahlen rundet man den Betrag auf, sagt also zum Beispiel bei einer Rechnung von 18 € „Zwanzig“ zum Kellner. Man kann auch sagen, wie viel Geld man zurückbekommen möchte oder dass man nichts zurückbekommen möchte. Dann sagt man „Stimmt so“ oder „Der Rest ist für Sie.“

2

Ich heiße Estela und komme aus Mexiko. Seit zwei Jahren wohne ich in Ulm und mache eine Ausbildung zur Bäckerin. Schon als Kind habe ich sehr gerne und viel gebacken. Meine Freunde haben meine Kuchen immer geliebt. Jetzt mache ich mein Hobby zum Beruf. Die Ausbildung zum Bäcker dauert drei Jahre. Ich arbeite in Bäckereien, Cafés oder Hotels. Meistens backe ich, aber manchmal arbeite ich auch im Service. Da muss ich Gäste bedienen und beraten. Die Ausbildung macht mir sehr viel Spaß und mein Chef ist sehr nett. Ich kann ihn alles fragen. Leider muss ich viel nachts arbeiten. Gerne möchte ich einmal eine eigene Bäckerei mit einem Café haben.

Hier siehst du eine Gastronomiemanagerin, die den Gastronomie-Betrieb leitet und die Arbeit koordiniert und optimiert.

Sätze

  1. This is our chocolate cake.
    Das ist unser Schokoladenkuchen.

  2. It is very delicious.
    Er ist sehr lecker.

  3. We highly recommend it to our guests.
    Wir empfehlen ihn unseren Gästen sehr.

  4. This is our chocolate cake, which is very delicious and which we highly recommend to our guests.
    Das ist unser Schokoladenkuchen, der sehr lecker ist und den wir unseren Gästen sehr empfehlen.


  1. A baker is a man.
    Ein Bäcker ist ein Mann.

  2. He works at night.
    Er arbeitet nachts.

  3. He sleeps during the day.
    Er schläft am Tag.

  4. A baker is a man who works at night and sleeps during the day.
    Ein Bäcker ist ein Mann, der nachts arbeitet und (der) am Tag schläft.


  1. This is our apple cake.
    Das ist unser Apfelkuchen.

  2. We bake it fresh.
    Wir backen ihn frisch.

  3. We serve it warm.
    Wir servieren ihn warm.

  4. This is our apple cake, which we bake fresh and serve warm.
    Das ist unser Apfelkuchen, den wir frisch backen und (den wir) warm servieren.


  1. I worked almost only in the office.
    Ich habe fast nur im Büro gearbeitet.

  2. I completed vocational training at a restaurant chain.
    Ich habe eine Ausbildung bei einer Restaurantkette gemacht.

  3. I cooked and worked in service.
    Ich habe gekocht und im Service gearbeitet.

  4. I advised guests and checked products.
    Ich habe Gäste beraten und Produkte kontrolliert.


  1. Interviewer: You like the profession that you learned. What was especially exciting at the beginning?
    Interviewerin: Dir gefällt der Beruf, den du gelernt hast. Was war besonders am Anfang spannend?

  2. Dario: Even small things. For example, I had never thought about the word “gastronomy.” The word “gaster,” which is Greek, means “belly” or “stomach.” Gastronomy means “the rules of the stomach.”
    Dario: Schon Kleinigkeiten. Zum Beispiel habe ich nie über das Wort „Gastronomie“ nachgedacht. Das Wort „gaster“, das griechisch ist, heißt „Bauch“ oder „Magen“. Gastronomie heißt „die Regeln vom Magen“.

  3. Interviewer: I didn’t know that either.
    Interviewerin: Das habe ich auch nicht gewusst.

  4. Dario: The job that I have is exactly right for me. But I have many friends who only find my job stressful.
    Dario: Die Arbeit, die ich habe, ist für mich genau richtig. Ich habe aber viele Freunde, die meinen Job nur stressig finden.

  5. Dario: I also learned why restaurant logos often have very bright colors.
    Dario: Ich habe auch gelernt, warum die Logos von Restaurants oft so knallige Farben haben.

  6. Interviewer: Why?
    Interviewerin: Warum denn?

  7. Dario: Logos that have bright colors make people hungry.
    Dario: Logos, die eine knallige Farbe haben, machen Hunger.

  8. Interviewer: That’s crazy.
    Interviewerin: Das ist ja verrückt.

  9. Dario: There are many things about gastronomy that I know now. For example, the cheapest drink on the menu is not allowed to be alcoholic.
    Dario: Es gibt viele Dinge über die Gastronomie, die ich jetzt weiß. Zum Beispiel darf das günstigste Getränk, das auf der Speisekarte steht, nicht alkoholisch sein.

  10. Interviewer: Where would you like to work in the future?
    Interviewerin: Wo möchtest du denn in Zukunft arbeiten?

  11. Dario: In the past I thought I would go abroad. But tips, which we naturally always gladly receive here, are unusual in many countries. I still need to inform myself. For now I will stay here in the restaurant that I know well.
    Dario: Früher habe ich gedacht, ich gehe ins Ausland. Aber das Trinkgeld, das wir hier natürlich immer gerne bekommen, ist in vielen Ländern unüblich. Ich muss mich noch informieren. Erst mal bleibe ich hier in dem Restaurant, das ich gut kenne.

  12. Interviewer: I understand. Would you rather stay in a restaurant or would you like to work in a hotel someday?
    Interviewerin: Ich verstehe. Bleibst du lieber in einem Restaurant oder möchtest du einmal in einem Hotel arbeiten?

  13. Dario: Oh, I’m flexible there. I am also curious about the daily routine that people have in a hotel.
    Dario: Oh, da bin ich flexibel. Ich bin auch neugierig auf den Tagesablauf, den man in einem Hotel hat.

  14. Interviewer: Dear Dario, thank you very much for being here with us today.
    Interviewerin: Lieber Dario. Ich danke dir sehr, dass du heute bei uns warst.

  15. Dario: With pleasure!
    Dario: Sehr gern!


  1. There are many guests in the café who complain about Estela’s cakes.
    Im Café viele Gäste, die sich über Estelas Kuchen beschweren.
    (Correction: Im Café sind viele Gäste, die sich über Estelas Kuchen beschweren.)

  2. Estela is doing vocational training that has hard working hours but that she likes very much.
    Estela macht eine Ausbildung, die harte Arbeitszeiten hat, aber die sie sehr mag.

  3. Estela is doing vocational training that has great working hours but that she does not like.
    Estela macht eine Ausbildung, die tolle Arbeitszeiten hat, aber die ihr nicht gefällt.

  4. She prepares food.
    Sie bereitet Speisen zu.

  5. This is a cook who works in the kitchen and prepares food.
    Das ist eine Köchin, die in der Küche arbeitet und Speisen zubereitet.

  6. This is a restaurant critic who tests restaurants and writes reviews about them.
    Das ist ein Restaurantkritiker, der Restaurants testet und Kritiken über die Restaurants schreibt.

  7. Here you see kitchen assistants who help the cook in the kitchen and prepare smaller dishes.
    Hier siehst du Küchenhilfen, die dem Koch in der Küche helfen und kleinere Speisen zubereiten.

  8. Here you see a baker whom one sees very early in the morning in the bakery and who bakes bread rolls, bread, and other baked goods.
    Hier siehst du einen Bäcker, den man schon früh morgens in der Bäckerei sieht und der Brötchen, Brot und andere Backwaren backt.

  9. This is a specialist in system gastronomy who controls the offer, the quality, and the service and whom one mainly finds in restaurant chains.
    Das ist ein Fachmann für Systemgastronomie, der das Angebot, die Qualität und den Service kontrolliert und den man vor allem in Restaurantketten findet.

  10. I am a woman who always has night shifts and sleeps during the day.
    Ich bin eine Frau, die immer Nachtschichten hat und am Tag schläft.

  11. A cook is someone who always has to work on weekends and whom nobody likes to invite for dinner.
    Ein Koch ist jemand, der immer am Wochenende arbeiten muss und den niemand gern zum Essen einlädt.

  12. This is our apple cake, which we serve warm and which is our specialty.
    Das ist unser Apfelkuchen, den wir warm servieren und der unsere Spezialität ist.

  13. The salad is fresh and consists of many tomatoes.
    Der Salat ist frisch und besteht aus vielen Tomaten.

  14. I would like a salad that is fresh and consists of many tomatoes.
    Ich möchte gerne einen Salat, der frisch ist und (der) aus vielen Tomaten besteht.

  15. I would like a tomato soup that is hot and not too salty.
    Ich möchte gerne eine Tomatensuppe, die heiß und nicht so salzig ist. / Ich möchte gerne eine Tomatensuppe, die heiß ist und die nicht so salzig ist.

  16. I would like a white wine that is dry and tastes good.
    Ich möchte gerne einen Weißwein, der trocken ist und gut schmeckt.

  17. Do you already know what you want to eat for dessert?
    Wissen Sie auch schon, was Sie als Nachspeise essen wollen?
    (Correction: added comma and „als“)

  18. I would like a mango ice cream that is not too sour and has not stood too long in the heat.
    Ich hätte gerne ein Mangoeis, das bitte nicht zu sauer ist und noch nicht zu lange in der Wärme gestanden hat.

  19. Would you also like a coffee or a cappuccino?
    Wollen Sie auch noch einen Kaffee oder einen Cappuccino?

  20. I’ll take a latte macchiato / milk coffee that does not have too much milk and is not too cold.
    Ich nehme einen Milchkaffee, der nicht zu viel Milch hat und nicht zu kalt ist.


Notes

New words: "Die Hand heben" means to raise one's hand. "Die Rechnung übernehmen" means to foot the bill.

 Include both relative pronouns when they are in different cases.

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