Miteinander - Hören 3
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47-6.08
Hören, Teil 4. Sie hören Aussagen zu einem Thema. Welche der Sätze A bis F passt zu den Aussagen 18 bis 20? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 18 bis 20 auf dem Antwortbogen.
Lesen Sie jetzt die Sätze A bis F. Dazu haben Sie eine Minute Zeit. Danach hören Sie die Aussagen.
Kennen Sie das auch? Sie suchen einen neuen Job, bewerben sich, warten auf eine Antwort und dann ist es endlich soweit. 1 Sie sollen zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Wir haben uns umgehört, 2 welche Erfahrungen und Tipps die Leute haben, wenn es um das Thema Jobinterview geht.
Beispiel. Es bringt nichts, wenn man schon Wochen vor dem Jobinterview nervös ist. 3 Vor meinem Bewerbungsgespräch hat mir ein Freund den Tipp gegeben, bleib cool und sei einfach du selber. Und es hat super funktioniert. Ich war einfach der, der ich bin. Auch äußerlich 4. Mein Gewand war nicht extra elegant und schick, sondern ganz normal.
Nummer 18. Der erste Eindruck ist sehr wichtig. Wenn man gut auf ein Bewerbungsgespräch vorbereitet ist, zeigt man sofort, dass man sich wirklich für die Stelle interessiert. Deswegen soll man sich schon vorher gut über die Firma informieren. Wie heißt der Chef oder die Chefin? Seit wann gibt es die Firma? Mit welchen Partnern arbeitet sie zusammen? Und so weiter. Im Internet findet man all diese Infos zum Glück auf der Homepage.
Nummer 19. Ich habe erst vor zwei Tagen ein Jobinterview gehabt. Dafür habe ich mir extra einen neuen Anzug und eine Krawatte gekauft. Und natürlich bin ich vorher zum Friseur gegangen. Ich bin überzeugt, dass das der Personalchefin gefallen hat. Meiner Meinung nach muss man einfach gut ausschauen. Ob ich den Job tatsächlich bekomme, weiß ich erst nächste Woche. Viel Berufserfahrung habe ich nämlich noch nicht, aber ich bin optimistisch.
Nummer 20. Wenn ich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswählen müsste, würde ich nur auf die Qualifikation achten. Wie jemand ausschaut oder angezogen ist, finde ich nicht wichtig. Die Person soll auf jeden Fall Erfahrung haben, aber vor allem muss sie gut ins Team passen. Umgekehrt 5 soll die Bewerberin oder der Bewerber die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen. Dann bekommt sie oder er gleich ein besseres Gefühl, ob der Job wirklich passt.
Ende des Prüfungsteils Hören.
5 the other way around, and/or vice versa, conversely
4 external(ly), outward
3
Es bringt nichts
Significa «No sirve de nada» o «No tiene sentido». There's no point in
Es una fórmula fijísima y súper útil en alemán:
Es bringt nichts + wenn... - No sirve de nada si...
Es bringt nichts + zu + Infinitiv - No sirve de nada [hacer algo]
(Ejemplo: "Es bringt nichts, sich Sorgen zu machen" = No sirve de nada preocuparse).
2 sich (nach etw.) umhören = ask around (about something)
1 und dann ist es endlich soweit. = and then the moment finally arrives.
¿Cómo funciona la expresión Es ist soweit?
Se usa siempre que una espera o un proceso largo llega a su punto culminante o a su desenlace:
En un concierto / evento:
"Es ist soweit!" -¡Llegó el momento! / ¡Empezamos!
Antes de un viaje o un examen:
"Morgen ist es soweit." - Mañana es el gran día / Mañana por fin toca.
Al final del embarazo:
"Es ist soweit!" -¡Ya viene el bebé! / Llegó la hora.
Ojo: No confundir con otros usos de soweit (so far (as))
Soweit ich weiß... - Hasta donde yo sé... / Que yo sepa...
Soweit alles gut. - Por ahora todo bien.
46-6.07
Einen schönen Montagmorgen an alle Hörerinnen und Hörer vom Stadtradio. Die neue Woche beginnt und viele von uns sind gerade auf dem Weg ins Büro. Und genau um dieses Thema geht es in unserer heutigen Umfrage 1. Arbeiten im Büro. Was ist gut daran? 2 Was weniger gut? Wir haben einige Leute dazu befragt.
Eins. Ich kann eigentlich nicht viel dazu sagen, was ich von Bürojobs halte. Denn in unserer modernen Zeit sind Bürojobs für uns doch selbstverständlich. 3 Vor allem im städtischen Raum arbeiten jetzt viele in Büros. Dabei kommt es immer auf den Arbeitgeber an, ob es einem gefällt oder nicht. Heutzutage 4 kann man ja zum Glück schon oft zwischen der Arbeit in der Firma und dem Homeoffice wählen. Meiner Meinung nach ist eine gute Mischung von beidem am besten.
Zwei. Für mich wäre das nichts. 5 Ich bin ein Mensch, der nicht lang stillsitzen kann. Und in Büros muss man ja viele Stunden vor dem Computer verbringen. Das finde ich furchtbar. Es gibt zwar Bürojobs, bei denen man zwischendurch 6 immer wieder aufstehen und zum Beispiel etwas holen muss. Aber man sitzt doch die meiste Zeit. Ich kenne viele Leute, die deswegen ziemliche Rückenprobleme haben.
Drei. Ich habe mich vor einigen Monaten selbstständig gemacht. Denn mein letzter Bürojob hat mich total genervt. Am schlimmsten war es, dass alle MitarbeiterInnen in einem großen Büro sitzen mussten. Wenn jemand am Schreibtisch gegenüber telefoniert hat, hat mich das sehr gestört. Ich habe mich überhaupt nicht konzentrieren können. Jetzt habe ich mein eigenes Arbeitszimmer daheim und endlich meine Ruhe.
Vier. Arbeiten im Büro bedeutet auch immer, Arbeiten im Team. Und das ist echt schön. Man fühlt sich nie allein und kann bei Problemen die anderen um Rat fragen. Außerdem verbringt man gemeinsam die Mittagspause, trinkt einmal einen Kaffee miteinander oder geht nach der Arbeit was trinken. So können echte Freundschaften entstehen.
6 De vez en cuando / entre medias.
5 En esta frase necesitas un pronombre que signifique "nada" o "ninguna cosa", no la negación simple nicht:
Nichts actúa como sustantivo/pronombre: "Eso sería nada para mí".
Gramaticalmente es la estructura fija: [Etwas] ist / wäre nichts für mich (Algo no es / sería para mí).
4 These days, nowadays
3 El adjetivo selbstverständlich (obvio, natural, dado por sentado) combinado con sein (ser/estar) o nehmen (tomar):
Etwas für selbstverständlich halten / nehmen - Take something for granted (Dar algo por sentado).
"Wir nehmen unsere Gesundheit oft für selbstverständlich."
(A menudo damos nuestra salud por sentada).
Etwas ist selbstverständlich-Something is taken for granted / goes without saying (Algo es obvio / se da por hecho).
"Internet ist für uns selbstverständlich."
(El internet es algo que damos por hecho).
2 Viene de la estructura gut an + Dativ (bueno en / bueno respecto a algo):
Si preguntas por algo concreto que nombras, usas an:
"Was ist gut an diesem Plan?" (¿Qué tiene de bueno este plan?)
Si te refieres a algo de lo que ya estaban hablando (sin repetir la palabra), juntas la preposición an con da- (y le pones una r intermedia para separar las vocales):
da + r + an = daran
"Was ist gut daran?" (¿Qué tiene de bueno [eso que acabas de decir/hacer]?)
1 Survey, opinion poll
41-6.05
Na, dann kommen wir doch gleich einmal zu Ihrer Ausbildung. Sie haben da in Neunberg eine Lehre gemacht, richtig?
Ja, genau. Bei Elektro Sobinski. Also, als ich nach Neunberg gekommen bin, habe ich zuerst ziemlich schnell Deutsch gelernt und ...
Das hört man.
Danke.
Ich habe damals einen Deutschkurs gemacht und in der Sprachschule eine interessante Anzeige gelesen. Studierende sucht Sprachtandem für Arabisch-Deutsch. Das habe ich gemacht und es hat mir sehr geholfen. Er konnte Arabisch und hat mit mir Arabisch gesprochen. Und ich habe dann auf Deutsch geantwortet.
Jedenfalls habe ich dann die Lehrstelle gefunden. Ich war froh, dass ich so schnell eine Lehre machen konnte. Und dann auch noch 1 in einem Beruf, den ich mir selber ausgesucht habe. Elektrotechnik. Das hat für mich gut gepasst.
Und wie ich in Ihrem Lebenslauf sehe, hat der Betrieb 2 Sie nach der Lehre sofort angestellt. Das ist natürlich ein gutes Zeichen.
Ja, der Chef war immer zufrieden mit mir. Mich hätte es natürlich gefreut, dass ich sofort einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen habe.
Sie haben ja schon ein bisschen Erfahrung in Ihrem Beruf. Was gefällt Ihnen denn besonders an Ihrer Arbeit?
Es macht mir Spaß, Fehler zu finden und nach Lösungen zu suchen. Ich denke, das kann ich auch ganz gut. Ich finde es spannend, immer wieder an neuen Geräten und Anlagen 3 zu arbeiten.
Probieren Sie gern was Neues aus?
Ja, schon. Ich finde es spannend, etwas Neues zu lernen und das Gelernte dann auch anzuwenden. 4
Ich habe auch noch eine Frage. In Ihrem Bewerbungsschreiben haben Sie darauf hingewiesen, dass Sie oft selbstständig arbeiten. Können Sie das genauer erklären?
Ja. Ich glaube, ich kann ganz gut selber entscheiden, was ich tun muss. Und wenn ich etwas nicht alleine schaffe, habe ich auch kein Problem damit, um Hilfe zu bitten. 5
Ihr Chef wird sicher nicht begeistert sein, wenn Sie gehen. Er will Sie bestimmt nicht als Angestellten verlieren.
Nein, aber mir ist es wichtig, ein bisschen flexibler arbeiten zu können. Und ein kürzerer Weg zur Arbeit wäre auch gut.
Ja, diese Wünsche verstehe ich. Und Reisende soll man ja nicht aufhalten. 6
Äh, wer reist?
Entschuldigung, das ist so ein Sprichwort 7 im Deutschen. Ich weiß jetzt nicht ... Verstehen Sie, was ich sagen will?
Leider nicht so ganz. Oder möchten Sie damit sagen, dass ich auf Urlaub fahren soll 8?
Nein. Nein. Ich meine sowas 9 Ähnliches wie, wenn jemand einen Plan für sein Leben hat, soll man ihn nicht stoppen. Reisende soll man nicht aufhalten.
Ach so, okay. Ja, das stimmt. Ich weiß gar nicht, wie man das in anderen Sprachen sagt. Naja, egal.
Haben Sie vielleicht noch Fragen, Herr Al-Said?
Ja, eine Sache wollte ich noch fragen. Wie lange ist denn ... Ach, jetzt fällt mir das Wort nicht ein. Ich meine, die erste Zeit, die man in einer neuen Firma arbeitet, die wie ein Test ist.
Sie meinen die Probezeit?
Ja, genau. Danke.
Die ist bei uns in der Regel drei Monate.
Ah ja, gut. Dann weiß ich Bescheid.
Okay, Herr Al-Said. Dann sprechen wir noch über das Gehalt.
9 Sowas es simplemente la versión corta, hablada e informal de so etwas. Significan exactamente lo mismo: "algo así", "semejante cosa" o "tal cosa".
8 Ich fahre auf Urlaub/Ich fahre in den Urlaub | Ich bin im Urlaub | Ich bin aus dem Urlaub zurück
7 Proverb
6 «Reisende soll man nicht aufhalten» (a los viajeros no se les debe detener). And, after all, you shouldn't hold travelers up.
5 jemanden UM etwas bitten = pedir algo a alguien
Ich habe kein Problem damit, zu ...
(No tengo ningún problema en / con...)
Solo tienes que cambiar el final con la acción que quieras en infinitivo (con zu al final):
...um Hilfe zu bitten. (...pedir ayuda).
...Überstunden zu machen. (...hacer horas extra).
...Deutsch zu sprechen. (...hablar alemán).
...am Wochenende zu arbeiten. (...trabajar el fin de semana).
4 ANWENDEN: APLICAR Una técnica, teoría, regla, crema o método práctico. Ich wende eine Methode an.
VERWENDEN: EMPLEAR/UTILIZAR Recursos, ingredientes o materiales para un fin específico (suena un poco más formal). Mehl zum Backen verwenden.
3 En este contexto técnico y laboral, Anlagen significa "instalaciones", "sistemas" o "maquinaria/plantas industriales".
2
| Concepto | Significado | Enfoque principal | Ejemplo |
| Unternehmen | Empresa / Entidad de negocio | Económico y jurídico. Entidad legal que busca beneficios o persigue un fin económico. | Un gran grupo empresarial o una PyME. |
| Betrieb | Centro de trabajo / Planta | Técnico y operativo. El lugar físico u operacional donde se produce el bien o servicio. | La fábrica, el taller o la oficina concreta. |
| Firma | Nombre comercial | Legal. El nombre registrado bajo el cual opera comercialmente una empresa. | En el día a día se usa como sinónimo coloquial de "empresa", pero legalmente es solo su nombre. |
En resumen muy simple
1 👉 und auch noch... = «y encima / y para colmo ...»
Alegría: Heute ist Freitag und das Wetter ist auch noch super!
(Hoy es viernes y encima el tiempo está buenísimo).
Frustración: Der Bus hatte Verspätung und es war auch noch voll.
(El autobús venía con retraso y para colmo iba lleno).
...und dann auch noch in einem Beruf...
(...y luego, ¡encima!, en una profesión...)
40-6.04
Vielen Dank für Ihre Bewerbung, Herr Alseit. Schön, dass Sie da sind. Haben Sie gut zu uns gefunden?
Ja, das war kein Problem. Ich war ziemlich schnell. Auf der Straße war zwar Stau, aber die Radwege waren frei. Und so habe ich fast alle 1 überholt.
Oh, jetzt bin ich 2 neidisch. Ich bin nämlich eine Viertelstunde im Stau gestanden.
Oh, das tut mir leid.
Ich würde ja auch gern mit dem Radl kommen. Aber sogar mit dem E-Bike dauert das ewig. Ich müsste mindestens eine Stunde früher 3 losfahren. Darum kommt das für mich nicht in Frage.
Ja, das verstehe ich gut. Ich muss 4 zugeben, ich kann mich nicht so gut zum Radlfahren motivieren. Ehrlich gesagt besitze ich nicht einmal ein Fahrrad. Kurze 5 Strecken gehe ich ganz gern zu Fuß. Sonst nehme ich den Bus oder fahre mit dem Zug.
Naja, ich wohne ja da in der 6 Gegend. Ich habe jetzt nur zwölf Minuten gebraucht. Das geht ganz gut, finde ich.
Ja, das ist natürlich ideal. Allerdings fahre ich auch nicht 7 zu jeder Jahreszeit gern. Im Winter ist mir das oft zu kalt.
Als Lehrling habe ich auch einen ziemlich weiten Weg zur Lehrstelle gehabt. Da hat mich zum Glück ein Kollege mitgenommen.
Ja, solche 8 Fahrgemeinschaften gibt es bei uns in der Firma auch. Da machen einige mit. Außerdem bieten wir auch Jobbikes für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.
Oh, super. Also, ich muss sagen, Sie haben da aber wirklich einen sehr interessanten Helm.
Ja, der gefällt vor allem meiner Tochter sehr gut.
8 A Fahrgemeinschaft means a carpool or a rideshare. Literal meaning: A driving community.
7 The phrase "zu jeder Jahreszeit" means "at any time of year" or "in every season".
6 region, area
5 La Entfernung (en línea recta) entre dos ciudades es de 10 km, pero si vas en coche por la carretera, la Strecke (el trayecto) es de 15 km.
Entfernung (Distancia): Es la línea recta entre dos puntos (el espacio físico).
Strecke (Ruta / Trayecto): Es el camino real que recorres para llegar de un punto a otro (con sus curvas y giros).
4 admit, add
3 The word losfahren means "to set off," "to depart," or "to leave" (specifically by vehicle).
Ich müsste mindestens eine Stunde früher losfahren.: "I would have to set off at least an hour earlier. " You use losfahren instead of just fahren because it highlights the exact moment you start the journey (leaving the house, turning the key), rather than the general act of driving or traveling.
In German, adding the prefix los- to a verb means "to start doing something right now" or "to get going."
gehen (to walk) → losgehen (to set off on foot / to start walking)
laufen (to run) → loslaufen (to start running)
schreiben (to write) → losschreiben (to start writing away)
2 envious, jealous
1 überholen: overtake. 'So I passed almost everyone.'
39-6.03
AMG Elektrotechnik, Dunja Roth, Grüß Gott.
Ja, Grüß Gott. Mein Name ist Samir El-Sayed. Ich rufe wegen einer Stelle an, die Sie 1 ausgeschrieben haben. Und 2 zwar die Stelle als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik.
Moment. Ja, bitte. Was kann ich für Sie tun?
Also, ich hätte dazu noch ein paar Fragen.
Ja, gern. Was möchten Sie denn wissen?
Ähm, 3 ich wüsste gern, ab wann die Stelle frei ist.
Ab sofort.
Ah, okay. Ich habe 4 nämlich in meinem aktuellen Job eine 5 Kündigungsfrist von vier Wochen.
Ja, das ist klar. Da müssten wir dann 6 halt schauen. Das sollte kein Problem sein.
Gut. Eine andere Frage habe ich noch. In der Stellenanzeige steht, dass Sie flexible Arbeitszeiten anbieten. Wie flexibel ist das? Gibt es eine 7 Kernarbeitszeit?
Ja, die gibt es. Wir bieten generell Gleitzeit an, also 8 an den Bürotagen. Es gibt aber eine Kernarbeitszeit von 10 bis 14 Uhr. In der Zeit müssten Sie da sein. Sie können aber flexibel anfangen. 9 Also schon um sechs Uhr in der Früh oder halt erst um zehn. Also wie gesagt, generell Gleitzeit, aber Kernarbeitszeit von 10 bis 14 Uhr.
Ah ja, das klingt gut.10 Bei Terminen vor Ort, also zum Beispiel für Installationen oder so, geht es natürlich nicht immer. Da muss man sich dann mit den Kollegen und natürlich auch mit den Kunden abstimmen.
Ja, ich verstehe. Okay, super. Dann hätte ich noch eine Frage. Ist es Ihnen lieber, wenn ich alle Bewerbungsunterlagen in einer Datei schicke? Oder sollen zum Beispiel das Bewerbungsschreiben und der Lebenslauf in einer einzelnen Datei sein und alle anderen Dokumente auch extra?
Am liebsten wäre es uns so. Sie mailen uns alles zusammen in einer PDF-Datei. Also Ihren Lebenslauf, Ihre Zeugnisse und so weiter.
Okay, vielen Dank. Das hat mir sehr geholfen.
Sehr gern. Melden Sie sich jederzeit, wenn Sie noch weitere Fragen haben. Und wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Danke. Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
Danke, Ihnen auch. Wiederhören.
Auf Wiederhören.
1 Ausschreiben significa publicar u ofertar una plaza/vacante (o un puesto de trabajo).
2 Und zwar: más concretamente, en concreto, más específicamente
3 Ambas son formas de Konjunktiv II. Significan lo mismo:
Ich würde gern wissen... usa la estructura con würde.
Ich wüsste gern... es simplemente un poco más elegante y directa (utiliza el Konjunktiv II propio del verbo wissen).
4 nämlich: es que... ya que...
5 plazo de preaviso de despido o renuncia (el tiempo que legalmente debes seguir trabajando en una empresa desde que avisas que te vas hasta que te puedes marchar)
6 Halt es una partícula modal (o Abtönungspartikel) muy común en el alemán hablado. En este contexto significa "simplemente", "pues" o "bueno", y sirve para expresar que te adaptas a la situación o aceptas algo que no se puede cambiar.
Das ist halt so. = Das ist eben so.
(Las cosas son pues así / Es lo que hay).
7 Kernarbeitszeit es el horario laboral obligatorio o la jornada presencial clave dentro de un sistema de horario flexible (Gleitzeit). En las empresas con horario flexible, la jornada se divide en dos partes:
Kernarbeitszeit (Horario obligatorio): El tramo de horas en el que todos los empleados deben estar trabajando obligatoriamente (o disponibles para reuniones y llamadas). Por ejemplo: de 10:00 a 14:00.
Gleitzeit (Horario flexible): La ventana de tiempo en la que cada persona decide libremente a qué hora entra o sale para cumplir sus horas diarias. Por ejemplo: entrar entre las 07:00 y las 10:00, o salir entre las 14:00 y las 19:00.
8 en los días de oficina
9 La contraposición perfecta: schon vs. erst
Fíjate cómo la frase contrapone los dos extremos de la flexibilidad:
schon um 6 Uhr: Ya / tan temprano como a las 6:00 (da la sensación de madrugón / temprano).
erst um 10 Uhr: Recién / tan tarde como a las 10:00 (da la sensación de retrasar la hora de entrada).
Otro ejemplo:
Er kommt erst um 8 Uhr. - Viene recién a las 8 / hasta las 8 no viene.
English: So, as early as 6:00 a.m. or as late as 10:00 a.m
10 For in-person/on-site appointments,
bei: En / En el caso de...
Terminen: Citas / Compromisos / Reuniones programadas.
vor Ort: Presencial / In situ / En el lugar (donde ocurre el trabajo).
37-6.02
Weißt du, ich hätte gern mehr Zeit für Ludmilla und das Baby. Ludmilla braucht endlich einmal ein bisschen Ruhe. Ich würde sie gern mehr unterstützen. Aber grad ist wirklich viel auf unseren Baustellen zu tun.
Ich verstehe. Da hast du einfach wenig Zeit. Berufstätig in Vollzeit?
Genau. Und der Weg zur Arbeit dauert ewig. Immer fast eine Stunde.
Ach, das ist lang. Hin und zurück, das sind ja fast zwei Stunden jeden Tag. Okay, da habe ich es als Pensionist besser.
Soll das heißen, dass ich in Pension gehen soll?
Das wäre eine Idee. Aber weniger arbeiten geht wahrscheinlich auch nicht, oder? Weil weniger Geld.
Genau. Im Gegenteil, besser wäre mehr Geld. Mit meinem Gehalt bin ich grad echt nicht mehr so glücklich. Aber der Chef bezahlt nach Kollektivvertrag. Wahrscheinlich wird er auch in Zukunft keinen Cent mehr zahlen.
Hmm. Bist du da sicher?
Ja, ich habe vor ein paar Monaten gefragt. Darum habe ich dich auch angerufen. Ich brauche einen neuen Job. Aber eigentlich habe ich gar keine Zeit, mich drum zu kümmern. Bewerbungen schreiben, Unterlagen zusammenstellen. Und wie mache ich das am besten? Antworte ich auf eine Anzeige? Oder gebe ich selber ein Inserat auf? Oder frage ich einfach bei einer Firma nach?
Die Pläne hast du ja schon. Jetzt mach dir keine Sorgen. Du findest schon eine passende Stelle. Es werden doch überall gute Arbeitskräfte gesucht. Und du bist super ausgebildet. Ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Du bist Energieexperte.
Naja.
Du, ich kann dir gerne helfen. Sollen wir einmal in Ruhe über alles reden und einen Plan machen?
Sehr gern. Dann rufe ich dich am Wochenende an. Wäre Samstagabend okay?
Ja, sicher. Das ist super. Danke.
37-6.01
Ja, geht gut.
Ma, Samir, kannst du nach der Arbeit noch einkaufen?
Oh, muss das sein? Ist das so wichtig?
Na, wir haben fast kein Brot mehr.
Okay, mach ich. Danke. Ciao. Papa.
Es ist alles gut, Larina. Ich bin ja da.
Hallo Bruno. Danke, dass du zurückrufst. Wart kurz, es wird gleich leiser. So, jetzt höre ich dich.
Wie geht's euch denn? Das hat gerade nach ein bisschen Stress geklungen. 1
Ja, bei uns ist gerade ein bisschen Chaos. Alles ein bisschen viel.
Oje.
Ludmilla ist seit ein paar Tagen total verkühlt. Sie hustet ganz schlimm.
Oje, das tut mir leid.
Na ja, und dann sind unsere Nächte im Moment auch keine wirkliche Erholung. Letzte Nacht haben wir kaum geschlafen. Die Larina war alle zwei Stunden wach.
Ah, anstrengend.
Ja. Und im Moment hat sie auch tagsüber sehr oft Bauchweh. Nicht so schön.
Oje. Aber sonst ist alles okay mit der Kleinen?
Ja. Sie ist so lieb. Und so ganz klein ist sie gar nicht mehr. Sie wächst und wächst.
Schön.
Weißt du, ich hätte gern mehr Zeit für Ludmilla und das Baby. Ludmilla braucht endlich einmal ein bisschen Ruhe. Ich würde sie gern mehr unterstützen. Aber gerade ist wirklich viel auf unseren Baustellen zu tun.
Ich verstehe. Da hast du einfach wenig Zeit. Berufstätig in Vollzeit.
Genau. Und der Weg zur Arbeit dauert ewig. Immer fast eine Stunde.
1 klinglen nach = sonar a (Otros: reichen nach: oler a, schmecken nach: saber a)
31-5.26
Was? Rat einmal, was passiert ist.
Kostja, jetzt bitte keine Rätsel. Erzähl schon.
Na gut. Ich war gestern bei diesem Vortrag. Wirklich super übrigens.
Ja, und dann?
Ja, was dann passiert ist, das glaubst du nicht.
Ja, also was denn?
Als ich heimgegangen bin, an der Kreuzung von der Schubertstraße. Du kennst doch die Kreuzung bei der Schubertstraße?
Kostja, was ist passiert?
Stell dir vor, bei der Kreuzung ist eine Frau mit einem super E-Bike gestanden.
Du hast dich verliebt?
Also sowas. Wirklich unglaublich. Mit einem super E-Bike. Aber das Rad war kaputt. Die Frau hat nicht weiterfahren können. Ich habe sie gefragt, ob ich helfen kann. Und dann habe ich mir das Rad genau angeschaut und habe den Fehler schnell gefunden. Ich habe das Rad gleich wieder in Ordnung gebracht.
Schön. Du hast also das Rad repariert. Das war nett von dir. Aber ich will jetzt endlich wissen, warum ...
Ja, es ist alles ganz anders gekommen. Die Frau und ihr Mann, die haben da in Neuberg nämlich ein Geschäft für E-Bikes. Die Radlgarage. Sie verkaufen E-Bikes und es gibt auch eine große Werkstatt. Sie haben mich gefragt, ob ich nicht bei ihnen anfangen will. Als Zweiradtechniker. Die suchen nämlich dringend Leute.
Und?
Na sicher mache ich das. Ein Wahnsinn, oder? Viel besser als ein Studium. Das ist genau das, was ich machen will. Und im September kann ich schon anfangen.
Echt jetzt?
Das ist ja wirklich eine Überraschung.
Ich bekomme dann noch eine Fortbildung.
Ach, das ist alles so super. Damit habe ich ja überhaupt nicht gerechnet.
Naja, ich bin eben ein echter Glückspilz. Weißt du noch? Dein Rätsel? So hat alles angefangen.
Apropos Rätsel. Ich mache dir jetzt einen Kaffee und dann gibt es noch dein Rätsel für heute.
31-5.25
Aha, da kommt ja unser Student.
Na, Kostja, wie war der Vortrag gestern?
Super! Danke für den Tipp. Das war eine gute Idee von dir. Der Vortrag war wirklich sehr interessant. Da, ich habe mir ganz viele Notizen gemacht.
Sehr schön. Notizen wie ein Student.
Also, wann fängst du an?
Du, ich fange schon ganz bald an. Und ich freue mich riesig.
Sag ich doch! Man darf nicht aufgeben. Man kann seinen Traum immer wahr machen. Ich bin stolz auf dich, Kostja. Das Studium wird dir bestimmt gefallen.
Studium? Ich gehe doch nicht auf die Uni!
Was?
30-5.22
Sie sind alle noch da. Sie wollen also wirklich eine berufliche Weiterbildung machen.
Dann kommen wir jetzt zum Punkt. Wie finden Sie den richtigen Kurs? Das Angebot an Kursen ist sehr groß. Es gibt ein paar Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen müssen.
Frage Nummer eins. Die Zeit. Wollen Sie einen Kurs in Vollzeit machen oder in Teilzeit? Teilzeit bedeutet, dass der Kurs neben Ihrem normalen Beruf läuft.
Frage Nummer zwei. Die Dauer. Wie lange dauert ein Kurs? Dauert er nur ein paar Wochen oder dauert er ein Jahr?
Und jetzt die wichtigste Frage Nummer drei. Die Frage nach den Kosten. Wer bezahlt den Kurs eigentlich?
Ich selber, oder?
Nicht immer. Für viele Weiterbildungen gibt es eine staatliche finanzielle Förderung. Also Geld vom Staat. Lassen Sie sich unterstützen und informieren Sie sich dazu.
Genauer kann ich Ihnen das jetzt leider nicht erklären. Das ist für jede Person unterschiedlich. Aber es gibt sehr gute Beratungsstellen, wo Sie weitere Informationen bekommen können.
Das ist zum einen das AMS. Dann als nächstes die Landes- und Bezirksstellen der Wirtschaftskammer. Und als drittes spezielle Fördereinrichtungen in den einzelnen Bundesländern beziehungsweise Landeshauptstädten.
Dort bekommen Sie Hilfe und Informationen zur Finanzierung.
Wir kommen nun zur nächsten Folie. Da möchte ich Ihnen erklären, wie ...
30-5.21
Also, in der beruflichen Weiterbildung gibt es viele verschiedene Wege. Zum Beispiel eine Fortbildung oder eine Umschulung. Manche von Ihnen wollen vielleicht einen höheren Schulabschluss machen.
Herr Aschacher, da hinten versteht man Sie gerade sehr schlecht.
Äh, ja, danke. Also Fortbildung, Umschulung. Wo ist da eigentlich der Unterschied? Ich erkläre es Ihnen kurz.
Was ist eine Fortbildung? Stellen Sie sich vor, es gibt neue Maschinen. Ja, am Arbeitsplatz gibt es ja auch immer was Neues. Zum Beispiel neue technische Geräte. Was bedeutet das genau? Sie brauchen also neue Kenntnisse. Das ist ganz wichtig. Dann ist meine Empfehlung, machen Sie eine Fortbildung.
Und wann ist eine Umschulung das Richtige für Sie? Bei einer Umschulung lernen Sie eine neue Tätigkeit. Ich sage es einmal so. Sie wechseln von Beruf 1 zu Beruf 2.
Soweit also erst einmal zum Unterschied. Fortbildung, neue Kenntnisse. Umschulung, neue Tätigkeit.
Alles klar? Oder haben Sie Fragen? Nein? Gut. Dann gehen wir weiter zur nächsten Folie.
30-5.20
Heute ist es so. Niemand arbeitet immer nur in einem Beruf, immer nur mit den gleichen Aufgaben. Alles verändert sich. Ja, die Welt ist schnell geworden. Also, Weiterbildung ist wichtig.
Zum einen für die Fachkenntnisse, also, was Sie in Ihrem Beruf können müssen. Für die Fachkenntnisse gilt, Sie müssen immer aktuell sein. Das ist ganz wichtig.
Dann allgemein der Bereich Technologie und Digitalisierung. Das betrifft uns doch alle. Computer werden immer wichtiger. Also sind ganz wichtig IT-Kenntnisse. Und ich sage sogar sehr gute IT-Kenntnisse. Ganz, ganz wichtig.
Und dann haben wir noch die Soft Skills. Auch da ist Weiterbildung wichtig. Natürlich, Soft Skills kann man trainieren. Ich nenne einmal zwei Beispiele. Interkulturelle Kompetenz und Teamfähigkeit. Das sind Soft Skills, die eigentlich in jedem Beruf und für alle wichtig sind.
Bevor ich zur nächsten Folie klicke, möchte ich Ihnen folgenden Tipp geben. Überlegen Sie, was ist das Ziel, auf das Sie sich konzentrieren wollen? Was wollen Sie erreichen?
Auf der nächsten Folie geht es um die verschiedenen Kurse in der beruflichen Weiterbildung.
30-5.19
Herzlich willkommen zu meinem Vortrag. Berufliche Weiterbildung? Ja, bitte!
Mein Name ist Gerald Aschacher.
Sie alle da im Raum haben eine Gemeinsamkeit. Sie sind am Samstag Nachmittag nicht im Kino. Sie sind nicht im Café. Sie sind nicht im Stadtpark. Nein, Sie sind da bei mir in meinem Vortrag. Denn Sie wollen etwas in Ihrem Berufsleben verändern.
Jede und jeder da denkt über eine Weiterbildung nach. Aber was heißt das konkret? Worum geht es denn eigentlich? Ist es eine Umschulung, für die Sie sich interessieren? Oder ist es ein Fortbildungskurs, für den Sie sich anmelden wollen? Oder ist es vielleicht sogar ein Studium, von dem Sie träumen?
Vor allem fragen Sie sich bestimmt, zahlt sich die Mühe aus?
Entschuldigung, ich kann Sie sehr schlecht verstehen.
Ja, ich auch. Könnten Sie bitte ein bisschen lauter sprechen?
Sie fragen sich also bestimmt, zahlt sich die Mühe aus?
Warum sich Lernen auszahlt und warum Weiterbildung wichtig ist, genau das erkläre ich Ihnen.
Sie sind also richtig da bei mir.
29-5.17
Schon als Kind habe ich mich für Elektronik interessiert. Aber die Schule hat mir nie richtig Spaß gemacht. Deutsch, Englisch, Geschichte, puh. Ich habe darum nach den neun Jahren Schulpflicht eine Lehre zum Elektriker gemacht. Und nachher in einem Elektrobetrieb gearbeitet. Ich habe aber gemerkt, das reicht mir nicht. Ich wollte so gern noch mehr über Elektronik und IT wissen. Ich wollte studieren. Aber wie? Ich habe damals gedacht, auf die Universität kann ich nicht gehen, denn ich habe keine Matura. Aber dann hat mir eines Tages ein Nachbar erzählt, dass es für mich doch Möglichkeiten gibt, um studieren zu können. Die Berufsreifeprüfung oder die Studienberechtigungsprüfung. So ein Glück. Ich habe mich informiert und für die Berufsreifeprüfung entschieden. Das war total intensiv. Lernen, lernen, lernen. Aber nach nur einem Jahr habe ich die Prüfung gemacht. Und danach habe ich mich gleich an einer Fachhochschule eingeschrieben, also angemeldet, und studiere jetzt Elektronik. Ich bin schon im dritten Semester. Das war genau der richtige Schritt für mich.
Ich habe nach der Schule keine Lust mehr auf Lernen gehabt. Ich habe deswegen gleich als Assistentin in einem Büro gearbeitet. Bei der besten Chefin der Welt, meiner Tante. Ich habe nette Kolleginnen und Kollegen und flexible Arbeitszeiten gehabt. Also war eigentlich alles super. Aber ich bin einfach nicht mehr glücklich mit meinen Aufgaben gewesen. Ich wollte zeigen, dass ich mehr kann. Ich wollte mehr Verantwortung haben und auch mehr Geld verdienen. Also bin ich zu einer Beratungsstelle in meiner Stadt gegangen und habe mich informiert. Die Beraterin hat mir erklärt, welche Möglichkeiten für eine berufliche Veränderung es gibt. Schließlich habe ich mich für eine berufsbegleitende Weiterbildung entschieden. Der Unterricht war zweimal pro Woche am Abend, nach der Arbeit. Außerdem musste ich jeden Samstag in den Kurs. Das war dann schon hart. Ein ganzes Jahr. Aber es hat sich ausgezahlt. Jetzt habe ich neue Aufgaben in meinem Job. Also, nicht lang überlegen. Machen!
Meine Mutter ist Zahnärztin. Und da war für mich immer klar, dass ich später auch in ihrer Zahnarztpraxis mitarbeite. Nach der Schule habe ich darum eine Lehre als zahnärztliche Fachassistentin gemacht. Aber die Arbeit hat mir gar nicht gefallen. Es war immer sehr anstrengend und ich habe den Kontakt mit den Patienten nicht so gern gehabt, weil ich nicht so gern Smalltalk mache. Darum habe ich mich beim AMS beraten lassen. Der Berater hat mir erst einmal einen guten Tipp gegeben. Ich soll ein Praktikum machen. Und das habe ich gemacht. Das Praktikum in einem Labor für Zahntechnik hat mir sehr gut gefallen. Im Labor kann man sich ganz auf seine Aufgaben konzentrieren. Also habe ich eine Umschulung zur Zahntechnikerin gemacht. Nach der Umschulung habe ich eine Stelle als Zahntechnikerin im gleichen Labor bekommen. Und bin jetzt total glücklich.
28-5.15
Und was denkst du? Der Artikel passt doch genau zu deiner Situation, oder? Und hast du dir die Grafik angeschaut? Da siehst du genau ...
Ja, aber die Grafik verstehe ich nicht so richtig.
Oh! Ein Rätsel, das du nicht lösen kannst? Endlich! Jetzt kann ich dir mal helfen. Wo ist das Problem?
Also, in der Grafik.
Ah, da. Berufsgruppen mit vielen offenen Arbeitsstellen.
Wieso denn offen? Was bedeutet das?
Aha. Offene Arbeitsstellen, das bedeutet, die Arbeitsstellen sind nicht besetzt. Oder einfacher gesagt, Arbeitsstellen, die noch frei sind. Also, sie suchen eine Person, einen Arbeitnehmer, verstehst du?
Ah, okay. Wow. Das sind ja richtig viele.
Ja. Und hast du gesehen? Für technische Berufe wie für dich als Kfz-Techniker gibt es über 10.000 freie Stellen in ganz Österreich. Und noch mehr Leute werden im Bereich Elektronik gesucht. Die Grafik zeigt das ganz klar.
Und im Text steht, dass auch ältere Bewerberinnen und Bewerber gute Chancen haben und auch Quereinsteiger. Hast du das verstanden?
Also ehrlich gesagt, das Wort Quereinsteiger war für mich neu. Da habe ich nachgeschaut.
Ja, okay. Aber verstehst du, was das für dich bedeutet?
Das heißt, du solltest auf jeden Fall eine Weiterbildung machen.
Du meinst, die suchen mich?
Und wie! Du meinst, die suchen Leute wie mich, obwohl ich schon so alt bin?
Alter Mann, die suchen dich nicht nur, die brauchen Leute wie dich.
Danke. Das ist wirklich ein interessanter Artikel. Und auch die Grafik. Das hätte ich nicht gedacht.
Aber das ist noch nicht alles. Ich habe noch eine Internetseite für dich. Ich schicke dir den Link.
Und das Rätsel für dich? Wer kommt auf der Seite vor?
25-5.13
So, da ist dein Kaffee mit viel Milch, wie jeden Freitag. Und auch ein Rätsel, wie immer am Freitag. Also, welcher Pilz lacht immer?
Aber Hua, das ist ja babyleicht. Das ist der Glückspilz.
Also wirklich, Kostja. Immer löst du meine Rätsel. Und so schnell. Nächsten Freitag schaffst du es nicht.
Ha! Vor deinen Rätseln fürchte ich mich nicht.
Setzen wir uns hin?
Ja, gern. Kurz.
Sag einmal, willst du vielleicht einmal ein Rätsel lösen? So ein richtig schweres?
Wie? Okay. Wir tauschen die Rollen. Heute stellst du mir ein Rätsel. Aber dann machst du mir auch heute einen Kaffee. Also, wenn ich richtig rate.
Okay. Passt.Da ist mein Rätsel. Was bin ich von Beruf?
Hm. Stimmt. Jetzt kommst du schon seit Wochen zu mir zum Kaffeetrinken und zum Rätselraten. Und ich weiß nicht einmal, als was du arbeitest.
Aber das ist nicht schwer. Du bist ... Wart einmal ... Du bist Fleischhauer von Beruf.
Was? Nein. Ich bin doch Vegetarier.
Okay. Das war Versuch Nummer eins. Die Antwort ist leider nicht richtig.
Also, Versuch Nummer zwei.
War eh klar, dass du kein Fleischhauer bist. Du bist Erzieher im Kindergarten.
Kindergarten. Da würde ich gut hinpassen. Aber als Kind.
Ich gebe dir ein paar Tipps. Tipp eins. Ich arbeite mit den Händen. Tipp zwei. Meine Kunden können nicht reden. Sie können, na ja, brummen.
So ... Ich bin gespannt.
Na? Versuch Nummer drei?
Ich weiß es jetzt. Du bist Tierarzt.
Schau dir einmal meine Hände an.
Ah, ich hab's. Du bist ein Doktor. Ein Doktor für Autos.
Gratuliere, Hua. Du hast richtig geraten. Ich bin Techniker. Kfz-Techniker. Und mein Arbeitsplatz ist in einer Autowerkstatt.
Super Beruf. Reparierst du auch Kaffeemobile?
Ja. Sowieso kann ich Kaffeemobile reparieren.
Aber so ein super Beruf ist es eigentlich nicht.
Wieso? Gefällt dir dein Beruf nicht?
Doch. Nein. Naja, ich würde gern was anderes machen. In der Werkstatt mache ich fast jeden Tag die gleichen Arbeiten. Ich lerne nichts Neues mehr dazu. Das wird irgendwann fad, weißt du?
Ich interessiere mich für viele andere Sachen. Umweltschutz, Sport und natürlich Technik und Elektronik. Alles ist so spannend. Weißt du? Ich wollte immer schon Spezialist für etwas werden.
Ja. Und was kann man da machen?
Nichts. Ich träume ja nur. Von einem Studium, zum Beispiel.
Du träumst von einem Studium? Warum machst du das dann nicht?
Naja, ich bin schon 29 Jahre alt. 1 Da studiert man doch nicht mehr.
Warum denn? 29. Manche kaufen sich mit Ende 50 noch ein Kaffeemobil.
Aber ich bin doch nur Kfz-Techniker. Ich habe nur eine Lehre gemacht. Seit mehreren Jahren arbeite ich bei Kfz Meier. Matura habe ich keine. Für ein Studium bin ich also nicht geeignet.
Das ist doch nur ein Traum.
Also, das glaube ich nicht. Ich werde da (en este caso no significa "allí", sino "eso" / "en ese asunto" / "ahí") heute Abend gleich einmal (Abtönungspartikel/suavizante) nachschauen. Ich habe vorgestern einen interessanten Artikel gelesen. Den suche ich noch einmal. Es gibt Möglichkeiten, dass du dich beruflich weiterentwickelst.
Dieses Rätsel werden wir gemeinsam lösen.
Geh, Hua. Du immer mit deinen Rätseln.
1
- "Así no se puede estudiar"
- "En esas condiciones ya no se estudia"
- o "Ahí ya uno no estudia"
- man: funciona como el "uno" o el "se" impersonal en español (por ejemplo: man kann = se puede / uno puede).
- da: establece la condición previa. Imagina que hay muchísimo ruido, hace un calor insoportable o la gente no para de interrumpirte; miras a tu alrededor y dices frustrado: "Da studiert man doch nicht mehr!" (¡Es que así/en estas condiciones uno ya no estudia!).
- doch: le añade un toque de obviedad o insistencia ("¡es que...!").
La traducción exacta de toda la secuencia es:
Naja, ich bin schon 29 Jahre alt.
(Bueno, ya tengo 29 años).
Da studiert man doch nicht mehr.
(A esa edad uno ya no estudia / Con esos años ya no se estudia).
El "da" conecta las dos frases: funciona como un "en esa etapa/con esa edad".
18-5.11
Hi David, ich möchte dir auch noch einmal Danke sagen für deine wunderbare Unterstützung. Je länger wir zusammenarbeiten, desto besser werden wir beide als Team. Ich kann mir keinen besseren Co-Trainer vorstellen. Also, ein ganz großes Dankeschön an dich, und wir sehen uns beim nächsten Training!
16-5.10
Also, wir haben wirklich super Leute im Team. Jeder Spieler hat seine Stärken. Die muss ich als Trainer erkennen und dann mit den Stärken der anderen zusammenbringen. Das ist der erste Schritt.
Klingt einfach, ist es aber bestimmt nicht.
Naja, es geht so. Das klingt bescheiden.
Und? Hast du da irgendwelche Tricks?
Hm, also, Übung macht den Meister. Je mehr Erfahrung ich als Trainer habe, desto schneller erkenne ich die Stärken und kann sie für das Team nützen.
Es ist ein bisschen wie beim Sprachenlernen. Je länger man in einem Land lebt, desto besser geht es mit dem Sprechen.
Apropos Sprachenlernen, ihr seid ja ein ziemlich buntes Team, mit Spielern, die sehr unterschiedliche Hintergründe haben. Sprechen eigentlich alle so gut Deutsch wie du?
Wir lernen alle noch. Einige sind schon ein bisschen weiter, andere noch nicht ganz so weit. Wie schnell oder wie langsam man etwas lernt, hat ja mit ganz vielen Dingen zu tun.
Zum Beispiel?
Also, ich habe mich zum Beispiel zuerst an den Unterricht da gewöhnen müssen. Wir haben im Deutschkurs Spiele gemacht und in Gruppen zusammengearbeitet. Das war ganz neu für mich. Ich habe gar nicht gewusst, dass man so auch lernen kann. Aber das war für mich sehr wichtig.
Ich habe gesehen, dass ein Team mehr schafft als jeder Mensch allein.
Wie war denn der Unterricht, den du kennst?
Aus meiner Schulzeit kenne ich das so. Der Lehrer steht vorn und die Schüler sitzen in Reihen im Klassenzimmer. Gruppenarbeit haben wir nicht gehabt, auch keine Rollenspiele oder Diskussionen. Wir haben immer viel auswendig lernen müssen. Und der Lehrer hat uns dann abgefragt.
Ah ja, das ist natürlich etwas ganz anderes. Das wäre auch ein spannendes Thema für unsere Zeitung. Vielleicht machen wir darüber auch einmal einen Bericht.
Aber jetzt noch eine letzte Frage zum Fußball. Ihr habt ja noch ein Spiel in dieser Saison gegen Leusheim. Die haben in den letzten Monaten fast alle Spiele gewonnen. Habt ihr Chancen auf einen Sieg?
Ich denke, wir können es schaffen. Natürlich müssen wir viel trainieren. Aber das gehört eben dazu.
Das Leben ist kein, wie sagt man, Weihnachtskonzert?
Wunschkonzert.
Das Leben ist kein Wunschkonzert.
Genau, das Leben ist kein Wunschkonzert. Da hast du recht.
Danke für das Gespräch, Amadou.
Gern.
16-5.09
Super gespielt, Timur! Danke, David. Ich hab's dir ja gesagt, heute gewinnen wir.
Ahmadu? Ja? Marlene Reiser vom Neuberger Wochenblatt. Hast du ein paar Minuten Zeit? Ja sicher, gern.
Also, zuerst einmal, gratuliere zu eurem Sieg. Vier zu drei! Das ist ein tolles Ergebnis. Vielen Dank. Wir freuen uns auch total.
Bist du überrascht, dass ihr gewonnen habt? Ich meine, die letzten beiden Spiele gegen den FC Weilheim habt ihr ja verloren.
Das stimmt. Deshalb haben wir uns gut auf das Spiel da vorbereitet und wirklich viel trainiert. Wir haben gewusst, dass es nicht einfach wird, aber wir haben fest dran geglaubt, dass wir gewinnen können. Und das hat funktioniert.
Und das hat auch was mit dir zu tun. Mit dir als Trainer. Ich würde da gern ein kleines Porträt über dich machen.
Okay.
Uns interessiert einfach, wie hast du es als Trainer eigentlich geschafft, in kurzer Zeit so eine starke Mannschaft zu formen?
Also, wir haben wirklich super Leute im Team. Jeder Spieler hat seine Stärken. Die muss ich als Trainer erkennen und dann mit den Stärken der anderen zusammenbringen. Das ist der erste Schritt.
Klingt einfach. Ist es aber bestimmt nicht.
Naja, es geht so.
14-5.07
Also, ich muss sagen, der SC Weilheim hat schon eine sehr starke Mannschaft. Trotzdem haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.
Auf jeden Fall. Das ist alles Trainingssache. Unsere Spieler sind in Topform und voll motiviert.
Überhaupt, seit du Trainer bist, hat sich das Team super entwickelt. Wir sind technisch viel besser geworden. Wir haben auch wirklich viel trainiert. Und Übung macht den Meister, hat mein Deutschlehrer immer gesagt.
Übung macht den Meister? Den Satz kenne ich noch nicht. Klingt gut. Auf Englisch sagt man das doch so ähnlich. Practice makes perfect.
Stimmt. Schon witzig. Jetzt musste ich wirklich kurz überlegen, wie man das auf Englisch sagt. Dabei ist Englisch doch eigentlich meine stärkere Sprache.
Naja, aber du sprichst jetzt meistens Deutsch. Da im Fußballverein, mit deiner Freundin, beim Einkaufen. Daher ist es doch ganz normal, dass dir das englische Wort manchmal nicht sofort einfällt.
Ja, kann sein. Ich denke jetzt auch ganz oft auf Deutsch. Früher habe ich immer alles im Kopf übersetzt. Das mache ich jetzt seltener. Deshalb ist das Sprechen jetzt auch viel einfacher.
Zum Glück.
Ja, das ist bei mir auch so. Das Reden ist einfacher und meine Aussprache ist jetzt auch viel besser. Damit habe ich am Anfang viele Probleme gehabt. Ich konnte zum Beispiel das R am Wortende nicht gut aussprechen. Und auch die Laute ch wie in ich und ch wie in acht waren total schwer für mich. Ich habe immer Angst gehabt, dass ich Fehler mache und mich die Leute nicht verstehen. Darum habe ich jeden Tag meine Aussprache trainiert, bis ich alles richtig sagen konnte.
Sogar das Wort Eichkatzel. Das war am Anfang ganz schwer für mich. Aber jetzt ist Eichkatzel mein Lieblingswort, weil es so lustig klingt. Und weil ich auch die Tiere sehr gern mag. Hast du auch ein Lieblingswort?
Ich finde, im Deutschen gibt es viele witzige Wörter für schnell. Zum Beispiel ratzfatz, ruckzuck und zack zack. Ich mag aber auch die ganz langen Wörter wie Fußballnationalmannschaft oder Schokoladeweihnachtsmann.
Ja. Gib Gas, Timur! Mit Vorlaufen!
Ja, genau! Ah, Eckball. Super! Und jetzt zack zack, alle wieder auf die Positione!
13-5.06
Bahnsteig 4. Regionalexpress nach Oerdingen und weiter nach Hainhauptbahnhof. Abfahrt 12.30 Uhr.
Boah, das geht ja schon einmal gut los.
Timur, da bist du ja. Was ist denn los?
Boah, frag nicht. Ich ärgere mich gerade so über mich selber. Weißt du, ich gehe extra früher weg, weil ich auf keinen Fall zu spät kommen will. Und dann merke ich unterwegs, ich habe meine Fußballschuhe vergessen. Echt deppert, oder? Ich bin noch einmal zurückgegangen und habe sie geholt.
Na geh, ist doch nicht so schlimm. Du hast es ja noch geschafft, deine Schuhe zu holen und rechtzeitig hier zu kommen.
Ja, Gott sei Dank. Sorry, Trainer.
Äh, sag einmal, warum ist eigentlich der Zug noch nicht da? Der sollte doch um 12.35 Uhr losfahren.
Der hat zehn Minuten Verspätung. Schau einmal da, die Anzeige.
Äh, da steht 25 Minuten.
Oh, jetzt sind es schon 25 Minuten.
Hmm.
Dies ist eine Information zum Regionalzug nach Weilheim. Planmäßige Abfahrt 12.35 Uhr. Dieser Zug fällt heute aus. Ich wiederhole, der Regionalzug nach Weilheim, planmäßige Abfahrt 12.35 Uhr, fällt heute aus. Der Grund dafür ist eine Störung auf der Strecke. Wir bitten um Entschuldigung.
Ge weiter, das gibt's ja nicht. So ein Mist. Was machen wir denn jetzt?
Ich schau einmal in der App nach, welchen Zug wir noch nehmen können.
Und?
Moment, der ist zu spät. Der auch. Hmm. Eine direkte Verbindung gibt es nicht. Wir müssen den Regionalexpress 7 bis Leusheim nehmen und dann mit dem Schienenersatzverkehr nach Weilheim weiterfahren. Von der Haltestelle sind es circa zehn Minuten bis zum Fußballplatz.
Das geht sich noch aus, oder?
Ja, wir müssen uns aber beeilen. Der REX kommt in einer Minute am Bahnsteig 4 an. Das ist auf der anderen Seite.
Na, dann los. Gib Gas, Ahmadou. Hopp, hopp.
Vorsicht am Bahnsteig 4. Regionalexpress nach Leusheim, planmäßige Abfahrt 12.40 Uhr, fährt ein.
Schneller, Timur. Lauf.
Puh, geschafft.
Ja, das war knapp.
Boah, ist mir jetzt warm.
Mhm, mir auch. Ich brauch vor dem Spiel heute kein Aufwärmtraining mehr. Von mir aus kann es direkt losgehen.
Und ich sag dir was, heute gewinnen wir.
Das ist die richtige Einstellung.
efqfv
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