Gemeinsam Planen 2 - Sprechen ÖIF B1
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5. Situation: Sie möchten gemeinsam mit einem Freund/einer Freundin Geld für einen
wohltätigen Zweck sammeln.
Aufgabe: Planen Sie gemeinsam, was Sie tun können, um Geld für einen guten Zweck zu bekommen.
Hier haben Sie einige Notizen:
— Wie viel Geld? Wofür?
— Was tun? Wie?
— Wo?
— Wer soll spenden?
— Information?
(Wen informieren? Wie informieren?)
— Wann? Bis wann?
— …?
A: Hallo! Ich habe mir überlegt, dass wir Geld für das Tierheim in unserer Stadt sammeln könnten. Was hältst du davon?
B: Das finde ich toll! Ich finde auch, dass Tiere in Not besondere Unterstützung brauchen. Wie viel Geld sollten wir uns denn als Ziel setzen?
A: Ich schlage vor, dass wir versuchen, mindestens 500 Euro zu sammeln, damit das Tierheim neues Futter und Decken kaufen kann.
B: Der Meinung bin ich auch. Und was denkst du, wie wir das Geld sammeln sollen?
A: Ich schlage vor, dass wir einen Kuchenbasar organisieren. Wir könnten Kuchen backen und sie verkaufen.
B: Ehrlich gesagt gefällt mir der Vorschlag nicht so gut, weil ein Kuchenbasar nur an einem Tag stattfindet und wir wahrscheinlich nicht genug Geld sammeln würden. Ich möchte etwas anderes vorschlagen: Wir könnten doch stattdessen eine Spendenbox in mehreren Geschäften aufstellen.
A: Das leuchtet mir ein. Wo könnten wir denn solche Spendenboxen aufstellen?
B: Ich denke, im Supermarkt und in der Bäckerei in unserer Nähe, weil dort viele Menschen vorbeikommen.
A: Gute Idee. Und wer soll deiner Meinung nach spenden? Sollen wir nur Nachbarn fragen oder auch Fremde?
B: Ich finde, wir sollten alle ansprechen, die vorbeikommen, aber auch unsere Familie und Freunde direkt bitten, etwas zu geben.
A: Ich stimme dir zu. Und wie informieren wir die Leute über unsere Aktion? Vielleicht mit Plakaten?
B: Genau, ich schlage vor, dass wir Plakate in den Geschäften aufhängen und zusätzlich auf Facebook einen Beitrag posten, damit auch online Leute davon erfahren.
A: Das dürfte sehr hilfreich sein. Wann wollen wir mit der Aktion beginnen, und bis wann soll sie dauern?
B: Ich schlage vor, dass wir nächste Woche anfangen und die Spendenboxen einen ganzen Monat lang stehen lassen, damit wir genug Zeit haben.
A: Das passt mir sehr gut. Dann steht unser Plan: Spendenboxen im Supermarkt und in der Bäckerei, Plakate und Facebook-Post, ab nächster Woche für einen Monat, mit dem Ziel von 500 Euro für das Tierheim.
4. Situation: Sie möchten eine Demonstration organisieren
Aufgabe: Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:
— Grund für Demonstration / Ziel der Demonstration?
(wofür / wogegen demonstrieren?)
— Was tun?
(Plakate drucken, Transparente herstellen, Flugzettel verteilen)
— Wen informieren?
(bei Behörden anmelden; Internet/Facebook/Twitter)
— Wann?
— Wo
A: Hallo! Also, wir müssen die Demonstration organisieren. Wogegen wollen wir eigentlich demonstrieren?
B: Ich finde, wir sollten für bessere Fahrradwege in der Stadt demonstrieren. Es gibt viel zu wenig sichere Radwege, und das ist gefährlich für alle.
A: Gute Idee, das Thema betrifft ja wirklich viele Leute. Was müssen wir zuerst tun?
B: Zuerst brauchen wir Plakate. Wir könnten sie selbst drucken lassen, das ist nicht so teuer.
A: Stimmt. Und wir sollten auch Transparente herstellen, damit man uns schon von weitem sieht.
B: Genau. Außerdem finde ich, wir sollten Flugzettel verteilen, vielleicht schon ein paar Tage vorher in der Innenstadt.
A: Gut, das übernehme ich. Aber wir müssen die Demonstration doch auch offiziell anmelden, oder?
B: Ja, das ist Pflicht. Wir müssen bei der Behörde vorbeigehen und das rechtzeitig anmelden, sonst dürfen wir gar nicht losgehen.
A: Kümmerst du dich darum?
B: Ja, kein Problem. Und wir sollten die Demonstration auch online bekannt machen – auf Facebook und Twitter zum Beispiel. So erreichen wir viel mehr Leute.
A: Perfekt, das mache ich. Wann soll die Demonstration stattfinden?
B: Ich würde einen Samstagvormittag vorschlagen, so um 10 Uhr. Da haben die meisten Leute Zeit.
A: Klingt gut. Und wo treffen wir uns am besten?
B: Ich denke, am Hauptplatz. Dort ist genug Platz, und viele Leute gehen dort sowieso vorbei.
A: Super, dann haben wir jetzt alles Wichtige besprochen. Ich schicke dir später noch eine Liste mit allen Aufgaben.
B: Passt, bis bald!
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Aquí tienes el diálogo:
A: Hallo! Wie du weißt, will unser Verein eine Demonstration gegen die Erhöhung der Mietpreise organisieren. Was denkst du, sollten wir zuerst planen?
B: Ich finde, wir sollten zuerst das Ziel klar formulieren. Ich schlage vor, dass wir gegen die Mieterhöhungen und für mehr leistbaren Wohnraum demonstrieren. Was hältst du davon?
A: Der Meinung bin ich auch. Das ist genau das Thema, das die Leute in unserer Gegend am meisten betrifft.
B: Gut, dann brauchen wir Plakate und Transparente. Ich könnte die Transparente herstellen, weil ich noch Farbe und Stoff zu Hause habe.
A: Ehrlich gesagt gefällt mir der Vorschlag nicht ganz, weil das allein zu lange dauern würde. Ich möchte etwas anderes vorschlagen: Wir könnten doch stattdessen ein paar Leute aus dem Verein einladen, damit wir zusammen basteln.
B: Das ist eine gute Idee. Und ich denke, wir sollten auch Flugzettel drucken und in der Stadt verteilen, damit mehr Leute davon erfahren.
A: Ich stimme dir zu. Sollen wir die Demonstration auch bei den Behörden anmelden? Ich glaube, das ist gesetzlich vorgeschrieben.
B: Ja, unbedingt. Ich kümmere mich um die Anmeldung beim Magistrat, das sollten wir so früh wie möglich machen.
A: Gut, und ich finde, wir sollten die Demonstration auch im Internet bekannt machen, zum Beispiel auf Facebook und Instagram, damit auch jüngere Leute mitbekommen.
B: Genau, das mache ich gerne. Wann wollen wir die Demonstration eigentlich machen? Ich schlage einen Samstag vor, weil dann mehr Leute Zeit haben.
A: Das dürfte gut passen. Wie wäre es mit dem übernächsten Samstag, so haben wir genug Zeit für die Vorbereitung?
B: Ja, das passt mir sehr gut. Und wo sollen wir uns treffen? Vielleicht am Hauptplatz, weil dort viele Menschen vorbeikommen?
A: Das finde ich super, dann haben wir einen guten Plan: übernächsten Samstag am Hauptplatz, mit Plakaten, Transparenten und Flugzetteln.
3. Situation: Ihre Nachbarin ist 83 Jahre alt. Sie hat Grippe und muss im Bett bleiben.
Sie ist den ganzen Tag alleine und braucht Hilfe. Sie möchten ihr helfen.
Aufgabe: Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:
— Was tun? (einkaufen, aufräumen, besuchen)
— Wann?
— Wie lange?
— andere Hilfe organisieren?
— (Verwandte, Hilfsorganisation, …)
— … ?
A: Hallo! Hast du schon gehört, dass Frau Berger die Grippe hat? Ich glaube, wir sollten ihr helfen. Was denkst du, was sie am meisten braucht?
B: Wir sollten ihr wirklich helfen. Ich schlage vor, dass wir sowohl ihre Wohnung aufräumen als auch für sie einkaufen gehen, zum Beispiel Lebensmittel und Medikamente aus der Apotheke. Was hältst du davon, wenn wir diese Aufgaben unter uns teilen?
A: Das halte ich für eine gute Idee. Ich kann die Wohnung aufräumen, denn ich habe viel Reinigungserfahrung. Ich bin sicher, ich kann das sehr gut machen, und Frau Berger wird sich sehr freuen, wenn ihre Wohnung sauber ist. Bist du damit einverstanden?
B: Natürlich! Dann gehe ich einkaufen. Ich kann Grippetabletten kaufen. Ich kann auch haltbare Lebensmittel wie Reis, Thunfisch oder Linsen kaufen, damit die Vorratskammer immer voll ist.
A: Der Meinung bin ich auch. Ich finde auch, dass wir sie besuchen sollten. Was denkst du, ob wir am Freitag zu ihr gehen?
B: Ehrlich gesagt gefällt mir der Vorschlag nicht, weil ich am Freitag den ganzen Tag arbeite. Ich möchte etwas anderes vorschlagen: Wir könnten doch stattdessen am Samstag zu ihr gehen.
A: Okay, das passt auch für mich. Und wie lange sollen wir bei ihr bleiben? Vielleicht zwei Stunden?
B: Ich stimme dir zu. Zwei Stunden reichen, damit wir ihr auch ein bisschen Gesellschaft leisten können, ohne sie zu stören.
A: Gute Idee. Ich finde auch, dass wir andere Hilfe organisieren sollten, falls die Grippe länger dauert. Hat sie Verwandte in der Nähe?
B: Ich glaube, ihre Tochter wohnt in einer anderen Stadt, aber wir könnten ihre Nachbarn fragen. Bestimmt möchten einige sie besuchen, sodass es jeden Tag jemanden gibt, der sie für einen kurzen Moment besucht. Ich finde, das ist wichtig, damit sie nicht allein ist.
A: Stimmt, dann machen wir das kurz vor unserem Besuch bei ihr am Samstag. Apropos, um wie viel Uhr sollen wir uns bei ihr treffen? Vielleicht um 13 Uhr?
B: Ja, das passt mir sehr gut. So haben wir einen guten Plan, und Frau Berger ist nicht allein.
2. Ihr Deutschkurs will einen Ausflug in eine andere Stadt machen. Sie sollen den Ausflug gemeinsam
planen.
Planen Sie, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:– welche Stadt? – wie reisen (Auto, Bus, Zug, …)?– übernachten
(Hotel, Jugendherberge, …)?– Essen/Getränke
(mitnehmen, Restaurant, …)? – Sehenswürdigkeiten
(Kirche, Museum, Schloss, …)?
A: Hallo! Ich habe schon überlegt, wir könnten für unseren Ausflug nach Salzburg fahren. Was hältst du davon, dass wir dorthin fahren?
B: Das finde ich super! Mir gefällt Salzburg besonders, weil es dort so viele Sehenswürdigkeiten gibt. Wie sollen wir denn reisen – mit dem Auto oder mit dem Zug?
A: Ich würde den Zug vorschlagen. Besonders praktisch ist, dass wir dann nicht nach einem Parkplatz suchen müssen und uns die Landschaft ansehen können.
B: Bist du einverstanden, wenn wir die Fahrkarten schon online buchen? Dann sparen wir vielleicht auch Geld.
A: Ja, klar, das machen wir so. Und wo sollen wir übernachten? Ich dachte an eine Jugendherberge, das ist günstiger als ein Hotel.
B: Mir gefällt die Idee nicht so gut, ehrlich gesagt. Ich würde lieber in einem kleinen Hotel übernachten, da hat man mehr Ruhe und Privatsphäre.
A: Verstehe ich, aber für unser Budget wäre die Jugendherberge besser. Können wir uns vielleicht in der Mitte treffen? Wir könnten in einem Gasthaus übernachten. Er ist günstiger als ein Hotel, aber komfortabler als eine Jugendherberge.
B: Ja, das klingt gut, damit bin ich einverstanden. Was machen wir mit dem Essen? Sollen wir etwas mitnehmen oder in ein Restaurant gehen?
A: Ich schlage vor, dass wir uns morgens etwas mitnehmen oder etwas direkt dort im Supermarkt kaufen, zum Beispiel Brot, Saft, Milch und so weiter. Aber abends könnten wir in ein typisches österreichisches Restaurant gehen.
B: Das ist eine gute Idee, so sparen wir tagsüber Geld und können abends etwas Besonderes essen. Was wollen wir uns denn in Salzburg ansehen?
A: Ich schlage vor, die Festung Hohensalzburg, den Dom und Mozarts Geburtshaus zu besuchen. Sie liegen relativ nah beieinander. Also könnten wir alles zu Fuß erreichen.
B: Mir gefällt das sehr gut! Dann steht unser Plan ja schon: Zug, Gasthaus, eigenes Essen tagsüber und Restaurant abends, und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Ich freue mich schon!
1. Ein Bekannter aus dem Deutschkurs will seine Küche renovieren und braucht Hilfe. Planen Sie, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:– was machen (streichen, einkaufen, Möbel tragen, …)?– wann/wie lange?– andere Leute fragen? – Kleidung?–
A: Hast du schon gehört? Peter aus unserem Deutschkurs will seine Küche renovieren und hat gefragt, ob wir ihm helfen können. Sollen wir zusammen überlegen, was wir alles machen müssen?
B: Ja, das hat er mir auch erzählt. Ich habe schon zugesagt. Ich glaube, zuerst müssen wir die Möbel aus der Küche tragen, um anschließend die Wände zu streichen. Wie siehst du das?
A: Stimmt. Das dürfte mit uns dreien kein Problem sein, aber der Kühlschrank ist bestimmt sehr schwer. Vielleicht sollten wir noch jemanden fragen.
B: Wir könnten Sofia aus dem Kurs fragen, die hat letztes Mal auch beim Umzug geholfen. Ich schreibe ihr eine Nachricht.
A: Gute Idee, zu viert schaffen wir das viel leichter. Wann sollen wir das eigentlich machen? Hast du am Wochenende Zeit?
B: Ja, am Samstag passt mir gut. Ich schlage vor, dass wir morgens anfangen, so gegen neun Uhr, damit wir genug Zeit haben.
A: Das dürfte den ganzen Vormittag dauern, oder?
B: Wahrscheinlich schon, vielleicht sogar bis zum Nachmittag. Wir sollten uns also darauf einstellen, den ganzen Tag dort zu sein.
A: Darum sollten wir am besten alte, bequeme Kleidung anziehen. Denn sie werden auf jeden Fall schmutzig!
B: Das sehe ich genauso! Und beim Werkzeug – weißt du, was Peter schon zu Hause hat? Sollen wir etwas einkaufen?
A: Er hat mir gesagt, dass er Pinsel, Leiter und Rollen hat, aber es fehlt ihm noch Abdeckfolie und ein Schraubenzieher. Hast du sie vielleicht?
B: Leider nein, aber mein Vater hat bestimmt einen Schraubenzieher, und er leiht ihn mir immer aus. Deshalb kann ich das mitbringen. Ich bin der Meinung, dass wir eine Abdeckfolie kaufen müssen. Das ist wichtig, damit der Boden nicht schmutzig wird.
A: Super, dann bringst du den Schraubenzieher mit. Dann kümmere ich mich darum, die Abdeckfolie zu kaufen, wenn das für dich in Ordnung ist.
B: Kein Problem. Das ist für mich in Ordnung. Dann haben wir alles zusammen. Ich finde es schön, dass wir ihm helfen können – so lernt man sich im Kurs auch besser kennen.
A: Stimmt total. Also, treffen wir uns am Samstag um neun bei ihm?
B: Ja, das passt mir gut. Bis dann!
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